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Presse

Die Wildsaufetzer in der Presse:

 

 

Flauschige Kostüme gegen die Kälte

 05.02.2013, Die Rheinpfalz

MORSCHHEIM: Zum Fasnachtsumzug ist wieder der ganze Ort auf den Beinen - Reichlich Aktive aus Rheinhessen dabei

Von kaltem Wind und eisigen Temperaturen ließen sich die Narren
am Sonntag nicht abschrecken. Jeder hatte so sein eigenes Rezept,
um der Kälte zu trotzen.
Die einen tranken Glühwein und Kinderpunsch,
die anderen hüllten sich in flauschige Ganzkörperkostüme.
Ganz Morschheim und Umgebung war auf den Beinen, um sich den
traditionellen Fasnachtsumzug anzuschauen.
Bunte Gestalten bevökerten die Dorfstraßen und warteten gespannt
auf den Umzug. Um 14.11 Uhr ging es los.
Passend zum neuen Piratenschiff an der Selz machten kleine Piraten der Kita Morschheim den Anfang,
Der MCC Morschheim zeigte gleich mit mehreren Wagen, was er alles zu bieten hat.
So wurde nicht nur der Vorstand mit großem "Helau" begrüßt,
sondern auch die flotten Mädels der Garde und der Showtanzgruppe "Obsession".

Unter dem Motto "Aufguss ,griechischer Art. Heute verbrennen wir
den Euro" sorgten die Morschemer Kerweborsch in ihren schicken
Bademänteln für viel Gelächter.
Ihre Kerwemäd wurden standesgemäß
auf dem Wagen von "Dj Maddin" chauffiert.
Für musikalische Stimmung sorgten nicht nur die ansässigen
"Morschemer Chaos Klopper",sondern auch der Fanfarenzug Imsbach
und der Musikverein Kriegsfeld.
Dieser hatte auch noch seine Garde im Schlepptau.

Natürlich durften auch die "Dunnerschbejer Wildsaufetzer" nicht fehlen, die mit
ihren, bunten Fellmützen die Menge anheizten.

Wie immer waren auch diesmal reichlich Gäste von außerhalb mit von der Partie.
So schwang das Weinheimer Männerballett "Smash" die Hüften, und die
Stammtischler aus Mauchenheimgrüßten mit olympischen Ehren.

Rhoihesse-Cowboys"aus Mauhenheim gab es ebenfalls zu bestaunen,
die mit ihrem Motto "Dallas kannschde vergesse, eschde Cowboys kummen aus Rhoihesse"
und ihren Planwagen viel Liebe zum Detail an den Tag legten.
Aus Alzey waren der HSV Alzey und der Andrea-Berg-Fanclub angereist.
Die Partytruppe "Vatas Muschos" ausAlzey ließ es auch so richtig krachen.

Insgesamt Waren 23 Gruppen zu bestaunen, von denen jede einzelne
für gute Stimmung sorgte, wodurch die kleinen bis größeren Lücken des
Zuges zu verschmerzen waren.

Auch die kleinsten Zuschauer hatten ihren Spaß, da sie mit vielen Süßigkeiten
und Konfetti bedacht wurden.

Nach dem Umzug strömten die feierwütigen Narren in die bunt dekorierte
Halle, wo die Pizzeria: Belvedere" für Verköstigung der Hungrigen sorgte.
Gefeiert wurde dort bis spät in die Nacht. Für die Sicherheitwährend des Umzuges
und auch noch danach sorgte die Freiwillige Feuerwehr Morschheim. (tja)

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Bierwoche

23.06.2011, Wormser Zeitung

Donnersberg

In der Zeit der Weinfeste sehnt man sich gelegentlich nach Abwechslung. Die gibt es von Freitag bis Sonntag, 24. bis 26. Juni, in Kirchheimbolanden. Der Ort steht in dieser Zeit ganz im Zeichen des Bieres. Auf dem Festplatz Im Herrengarten können die Besucher über 50 Biersorten verkosten. Der Genuss des manchmal etwas herben Gerstensaftes wird mit jeder Menge Musik versüßt. Zum Auftakt am Freitag spielt die Musikkapelle Hie & Do. Außerdem gibt es eine Ü30-Party. Am Samstag spielen Batterie Fanfare und die Dannenfelser Dorfmusik auf. Abends treten The Entertainers auf. Der Sonntag beginnt mit einem musikalischen Frühschoppen, gefolgt von einem Festumzug sowie Auftritten der Dunnerschbejer Wildsaufetzer und der Habachtaler.

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Großer Bahnhof“ für Lok und Züge

30.05.2011,  VG MONSHEIM/ZELLERTAL, Wormser Zeitung

JUBILÄUM Festprogramm zum zehnjährigen Bestehen der Zellertalbahn / Ausflugsfahrten, Live-Musik und Leckereien

Der Förderverein Eistalbahn darf schon stolz sein, auf den zehnten Geburtstag der Zellertalbahn-Reaktivierung im Ausflugsverkehr. Zusammen mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) wurde am Wochenende in den Gemeinden entlang der Strecke zwischen Monsheim und Marnheim entsprechend gefeiert. Außerdem fuhren Sonderzüge auf der gesamten Strecke, mit Dampfloks und historischem Schienenbus. Dazu luden Ausstellungen und buntes Programm ein unter dem Motto „Jeder Bahnhof ist eine Bühne“.

An beiden Tagen war mächtig was los in Monsheim, Wachenheim, Harxheim, Albisheim, Marnheim und Dreisen. Es gab Live-Musik, allerhand Kulinarisches und vieles mehr. Offiziell eröffnet wurde die Geburtstagsfeier in Marnheim. Bevor die Gesellschaft jedoch in Monsheim in den Sonderzug Richtung Marnheim einstieg, bot der Monsheimer Ortsbürgermeister Michael Röhrenbeck einen historischen Abriss über die Strecke. „Der Abschnitt Monsheim-Marnheim wurde im Oktober 1872 eröffnet und war genau 111 Jahre für den Personenverkehr in Betrieb“, erklärte er. Bis ins Jahr 2001 habe sie danach brachgelegen, bis sie der Förderverein Eistalbahn für Ausflugsfahrten wiederbelebt habe. Röhrenbecks Dank galt aber dem Engagement aller in den vergangenen zehn Jahren.

Bisher fuhr die Bahn bisher nur ab Mai bis Oktober an Sonn- und Feiertagen. Nun hofft man, dass daraus ein ganzjähriger Betrieb wird. Die Bahn koste jährlich 75 000 bis 100 000 Euro, berichtete Landrat Ernst-Walter Görisch. Die andauernden Bemühungen des Fördervereins, der beteiligten Landkreise, Gemeinden und des Landes Rheinland-Pfalz machten den Betrieb trotz knapper Kassen möglich, erläuterte Görisch weiter. Zudem habe die Landesregierung deutlich gemacht, dass dem Nahverkehr eine immer größere Bedeutung zugemessen werde. Nach der kurzen Begrüßung wartete in Monsheim bereits ein historischer Schienenbus, der die Festgesellschaft durch die idyllische Landschaft des Zellertals nach Marnheim fuhr. Mit fröhlicher Guggemusik und einem „Großen Bahnhof“ empfingen die „Dunnerschbejer Wildsaufetzer“ dort das Festkomitee. Der Landrat des Donnersbergkreises, Winfried Werner, hob die Wichtigkeit von Mobilität im ländlichen Raum hervor. Überlegungen seien da, diese Mobilität auf der Schiene zu erhöhen. Rund 8 000 Gäste jährlich lernten die Strecke und Landschaft kennen und schätzen. Werners Dank galt allen, die sich am großen Gemeinschaftswerk beteiligt haben, insbesondere dem Förderverein Eistalbahn, dessen Mitglieder für die Strecke kämpften und auch die Übergänge regelmäßig sicherten.

Horst Metzler, Vorsitzende des Fördevereins Eistalbahn, berichtete, dass große Vorbereitungen nötig gewesen seien, bevor man die Strecke aus dem Dornröschen habe holen können. Wie es dann letztendlich zur Reaktivierung kam, erläuterte Bernd Schild, der frühere Vorsitzende des Fördervereins. Viele Gespräche mit den Ortsbürgermeistern, Verbandsbürgermeistern und den beiden Landräten seien nötig gewesen, erinnerte er. Voll bepackt mit guten Argumenten, habe er schließlich grünes Licht bei den beiden Landräten abgeholt. Überzeugungsarbeit musste er keine leisten, sagt er, so sei er beim Pfälzer Landrat in ein Haus mit offenen Türen eingerannt. Auch in Alzey habe es ein erfreuliches Gespräch gegeben.

Michael Heilmann, Verkehrsdirektor beim Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd, unterstrich, dass all dies in der Freizeit organisiert worden sei. Dank gelte vor allem auch den Kommunen entlang der Strecke, die immer hinter diesem Projekt gestanden hätten und ihren finanzieller Beitrag leisteten. Für 2015 stehen Streckenverbesserungen an, die europaweite Ausschreibung für den Betrieb läuft.

 

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Ilvesheim: Nach dreijähriger Pause wieder ein Guggemusikfestival / Rhythmische Klänge und bunte Kostüme in der Mehrzweckhalle

Schrille Wildsaufetzer und Brezlkracher

18.04.2011, Mannheimer Morgen

Auf ein Neues: Wegen der großen Nachfrage ging nach dreijähriger Pause am Samstag in der Mehrzweckhalle Ilvesheim das 5. Guggemusikfestival über die Bühne. Eingeladen hatten die Newwlfezza Rhein-Neckar Mannheim. Zu Beginn der Veranstaltung versprach Vorsitzende Claudia Hasenmüller den rund 500 Musikern und Guggemusikliebhaber in der gut gefüllten Mehrzweckhalle: "Es wird fetzig und sehr laut!" Kennzeichen der Guggemusiker ist ein buntes, oft schrilles und meist aufwändiges Outfit, dazu kommen schwungvolle Musik mit viel Rhythmusgefühl. Dabei stehen Spaß und Kameradschaft bei den Guggevereinen hoch im Kurs.

Für jede Guggemusikgruppe hatte der gastgebende Verein ewa 25 Minuten eingeplant. Abschluss des über fünfstündigen Musikfestivals war nach Mitternacht das Monsterkonzert mit Guggemusikern aller teilnehmenden Gruppen. Hier gab es dann auch großes Rambazamba mit den Musikanten des Veranstalters Newwlfezza Rhein-Neckar Mannheim.

Das Festival eröffnete als erste Gruppe die "Brezlkracher Speyer". Ihnen oblag es, mit fetzigen Rhythmen den Guggemusikfans einzuheizen und sie in die richtige Stimmung zu versetzen, was ihnen bestens gelang. Claudia Hasenmüller kündigte die ersten sechs Guggemusikvereine an, um dann die Moderation an ihren Mann, dem musikalischen Leiter der Newwlfezza, Karl Hasenmüller, zu übergeben.

Die "Steinachfezza Schönau" brillierten danach mit besonders aufwendigen selbst geschneiderten Kostümen. Mit 165 Mitgliedern sind sie ein recht großer Guggemusikverein aus dem Umkreis. Die "Huddelschnuddler Ludwigshafen" liefen in Piraten-Outfit auf, ließen sich bei der Wahl ihrer Kostüme ganz offensichtlich vom Film "Fluch der Karibik" inspirieren. Mit einer kleineren Gruppe von 20 Personen betraten die 1998 gegründeten "Grumbe-Gugger-Nodeschisser Heddesheim" die Szenerie, die "Dambacher Galgeveggel" folgten hernach mit einem Trommelwirbel. Zum ersten Mal stellte sich eine Truppe mit dem originellen Namen "Dunnerschbejer Wildsaufetzer" vor. Die ebenso witzig klingenden "Caipirinha Fäzzer" aus Helmstadt/Bargen heizten gemäß ihrem Namen mit Samba-Rhythmen die Stimmung weiter an.

Mit dem Guggemusikerverein "Donnergugger Mainz" verbindet die Mannheimer Newwlfezza eine besondere Freundschaft. Ihre dunklen und düsteren Kostüme basieren auf dem Mythos der Kelten und dem germanischen Donnergott Thor. Die "Roabdigalle Bensheim" - der Name setzt sich aus Rabe und Nachtigall zusammen - präsentierten ihre amüsante Version von "The lions sleep tonight". Als zehnter Guggeverein traten die "Noodeworschdler Eppelheim" auf, die mit ihren Holzschuhen die gediegene Stilrichtung der Guggemusik vertraten. Mit den "Mugge Deiwel Ingelheim" trat eine neue, erst im Januar gegründete Guggemusikgruppe auf. Es war ihr erster offizieller Auftritt.

Den Abschluss des Guggemusikfestival blieb den "Wingertsgeischder Bechtheim" vorbehalten. Unter ihrem musikalischen Leiter Frank Dieter Schuster ließen sie es nochmals richtig krachen. Songs wie "A walk in the park" ließen die Stimmung überkochen. Anschließend übernahm Schuster auch die musikalische Leitung des Monsterkonzertes. Indes - die Bühne war zu klein, um allen Guggemusikern beim Abschluss einen Platz zu bieten. So mischten sich die restlichen Musikanten unter ihre Fans, und von vielen Plätzen aus erklangen schrille Klänge. Und selbst nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung ertönte noch Guggemusik. fas

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„Wir sind Eppelsheimer Glückspilze“

09.03.2011 - Eppelsheim,  Allgemeine Zeitung Alzey

FASTNACHTSUMZUG Bei strahlendem Wetter erobern die Narren die Straßen

Es gibt Ortschaften, da ist der Fastnachtsumzug nur eine Tradition von vielen, ist schneller wieder vorbei, als er gekommen ist. Nicht so in Eppelsheim. Durch eine aktive Dorfgemeinschaft gibt es hier einen lebendigen Umzug, bei dem viele Menschen und Vereine aus der Gemeinde und ihrer Umgebung gerne dabei sind.

Das diesjährige gute Fastnachtswetter machte auch vor Eppelsheim nicht halt: Bei strahlendem Sonnenschein setzte sich der Umzug durch den ganzen Ort pünktlich um 13.33 Uhr in Bewegung. Voran fährt, wie in jedem Jahr, ein Eppelsheimer Urgestein: Ottmar Müller, der Zugmarschall. „Wann ich das zum ersten Mal gemacht habe, weiß ich gar nicht mehr“, sagt Müller. Das sei schon so, seit er denken kann. Und das auch aus gutem Grund: Müller behält den Überblick, koordiniert alle 22 Wagen. Bei dieser Anzahl müsse sich Eppelsheim nicht vor den anderen Orten in der Umgebung verstecken, versichert Müller mit Stolz.

Bürgermeisterin ist begeistert

Das ist auch den anderen Beteiligten anzumerken: Bürgermeisterin Ute Klenk-Kaufmann schaut nicht nur gerne zu, sie läuft auch mit. „Wir sind die Eppelsheimer Glückspilze“, sagt Klenk-Kaufmann, das sei ein Mutter-Kind-Kreis, der nun schon seit über 25 Jahren in der Gemeinde aktiv ist. Die Gruppe, bestehend aus überdimensionalen, leuchtend roten Fliegenpilzen („Wir sind nicht giftig und haben ein edles Bouqet“), fällt dem Zuschauer sofort ins Auge und verdeutlicht, wie wichtig die örtlichen Vereine für den Umzug sind. „Mindestens 12 der 22 Wagen gehören zu den Vereinen“, sagt Klenk-Kaufmann, und das würde den Leuten auch an ihrem Umzug gefallen. Gleich hinter Zugmarschall Ottmar Müller bewegt sich ein ganz besonderer Wagen in Form eines Schiffs. „Happy Birthday“ ist hier zu lesen, und drinnen sitzt Fritz mit seinen Freunden. Der frischgebackene Sechsjährige feiert heute seinen Geburtstag. Da habe sich der Papa nicht nehmen lassen, extra selbst einen Wagen für den Umzug zu bauen, das Timing müsse man schließlich ausnutzen, sagt die Mutter.

Der Eppelsheimer Umzug findet jedes Jahr am Fastnachtsdienstag statt. „Wir sind eben die letzten Narren“, sagt Klenk-Kaufmann, und trotz des späten Termins könne auch meist eine Kapelle mit Guggemusik organisiert werden. So laufen in diesem Jahr die „Dunnerschbejer Wildsaufetzer“ vom Donnersberg mit und sorgen für die richtige musikalische Untermalung.

Für David Brunn aus Hangen-Weisheim sind die vielen beteiligten Vereine das wichtigste Argument für den Eppelsheimer Umzug. „Ich komme hier jedes Jahr her“, versichert der Student. Überhaupt scheint der ganze Ort auf den Beinen zu sein, in zahlreichen Höfen wird gefeiert, an mehreren Stellen wird ausgeschenkt und gegessen. Denn mit dem Umzug ist der Tag in Eppelsheim noch lange nicht vorbei, das weiß auch David Brunn: „Danach gibt es noch eine After-Show-Party!“

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